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Cockpit der Antares 18s


Warum muss es an meinen Windentagen immer so aussehen?

Sonntag, 3. August 2008.
Mein 6. Dienst dieses Jahr auf der Winde.
Heute war jedoch etwas Abwechslung angesagt. Unser Häuptling hatte ein Antares-Treffen arrangiert. Neben diversen Besitzern kam auch der Hersteller mit der neuen Version für die 18m Klasse. Er hatte die reine Seglerversion dabei. Zukünftig gibt diesen Flieger auch als Turbo, sinnvollerweise mit einem 2-Blatt Propeller. Die bei den anderen Typen benutzten Faltpropeller mögen zwar verschiedene Vorteilen bringen, bei großen und schweren Flugzeugen stoßen sie jedoch offensichtlich an Grenzen. Die brachialen Steigwerte unseres (fast-)Vereins Nimbus 3DT durfte ich schon öfters genießen. Auch nach dem zweifachen Besuch dieses Flugzeuges in Kufstein, trotz Motor, blieb die Frage nach der Steigleistung noch interpretationsfähig. Aber zurück zum Thema.

Antares, überall Antares


Futuristisches Cockpit einer Antares 20E

Mal sehen, ob sich das Altair mit dem Vega als Vario etablieren kann. Eine Alternative zu teuren Rechnern und billigen PDA's bietet Triadis damit allemal. Vielleicht springen ja noch mehr Softwarentwickler drauf an.


Die Karavane zieht ihres Wege

Die angereisten Antares 20E sind alle gänzlich im Eigenstart raus, nur die 18s durfte ich, mit verschiedenen Piloten, immer wieder schleppen. Laut Aussage der Piloten fliegt wohl sehr handlich und ausgeglichen. Im Gegensatz zur 20E wurde nun wohl eine Scheibenbremse verbaut. Wie ich sehen konnte greift diese nun ordentlich zu. Beim Windenstart zollt die 18s, aus Sicht des Windenfahrers, seinen Tribut an die "Kombi - Kupplung". Wie die 20E fällt sie früh aus dem Seil und dementsprechend könnte die erreichte Höhe besser sein. Na ja, die Ausklinkhöhen meiner 20 sind allerdings auch nicht so berauschend.

Kraftvoller Eigenstart

18 s

Ja, und dann kam der Hias mit einem riesigen Hänger.

Hias

Gleich geht's los

Der Hias ist ein netter Kerl. Jedoch kurz nachdem ich ihn kennen lernte machte er auf mich jedoch einen etwas unheimlichen Eindruck. Andi erzählte mir: "Der Hias baut eine Minimoa"; "Schön, auch ein Modellflieger"; "Nein, Hias ist kein Modellflieger, er ist Schreinermeister"; "???"

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Am Seil


Kurz vorm Ausklinken (geil, oder)

Aufspühren der Thermik

10 Jahre baute Hias an seiner Minimoa und konnte sie im Juni 2008 nach vielen Mühen und tausenden von Arbeitsstunden Einfliegen. Und heute hatte er sie auch dabei. Axel, der fürs Metall der Minimoa zuständig war, wollte sie schleppen. Dies ermöglichte mir die Fotos zu machen. Ein paar Wochen später schleppte ich sie dann auf unserem Flugplatzfest, und fand sie eigentlich "Ka-8 like".


Die Erde hat sie wieder


Ja, eine Minimoa kommt noch ohne Rechner aus

Massenausgleich des Seitenruders

Von der "Göppingen Gö3 Minimoa" haben den Krieg wohl nur wenige Exemplare überlebt. In Deutschland gibt es angeblich nur noch zwei Originalmaschinen. Eine davon beim ehemaligen Hersteller "Schempp-Hirth" an der Teck.

Knickflügel und Tiefensprung...

... wo findet man das heute noch

Einladend, oder?

Ordentliche Flächentiefe

Flächenbeschläge

und dazugehöhrige Bolzen

Januar 2009