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| Hersteller |
Gewalt |
| Maßstab |
1:4 |
Spannweite |
5 Meter |
| Gewicht |
ca.7,5 kg |
| Profil |
Eppler 201 |
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Der Bericht wurde von Jürgen
verfasst.
In gewohnt perfekter Gewalt Qualität durfte der Bausatz der Grob G-103 auf meiner Werkbank Platz nehmen. Fertig verschliffene Flächen und Leitwerke, dazu ein ordentlicher GfK - Rumpf, Ansteckflächen, Kabinenhaube ebenso die nötigen Kleinteile, was will man mehr. Also los geht's mit dem Bau des Modells. |
Twin im Flug
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Jürgen mit seinem Twin Astir
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Zuerst sollte der Rumpf soweit gefertigt werden, dass er nicht mehr im Weg rumliegt. Angefangen wurde mit dem Fahrwerk. Hier gleich ein Tipp für alle die dieses Modell bauen werden. Die beiliegende GfK- Anformung des Hauptfahrwerkes ist sehr schmal, soll heißen: Erst einbauen, wenn man ein in der Breite passendes Rad parat hat. Wie beim großen Vorbild wurde die Radanformung aerodynamisch verspachtelt und lackierfertig verschliffen. Zudem wurde an der rechten Seite des Rumpfes die originaltreue Lufteintrittshutze angebracht. Auf das Spornrad wurde verzichtet, dafür wurde das Bugrad eingebaut und ebenfalls verspachtelt. Die beiden Haubenrahmen wurden ausgeschnitten und angepasst. Egal welchen Segler man baut, komisch das diese Dinger nie so richtig passen wollen. Mit einem Heißluftföhn wurde der Passgenauigkeit nachgeholfen und die Kabinenhauben mit Patex verklebt. Auch an der Höhenruderauflage musste etwas nachgeholfen werden. Ca. 6mm an der Vorderseite aufmontiert ergeben sich 1,5° EWD. Anschließend mit Wasser- und EWD Waage die Flächen an den Rumpf angepasst, mit eingedicktem Epoxydharz die Rumpfübergänge verfeinert und fertig.
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erster F-Schlepp
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Das Höhenruder habe ich auf den Standard des Originals gebracht und mit einem Servo angelenkt. Wie auch das Seitenruderservo wurde es mit Silikon im Leitwerk verklebt. Zum Bau der Flächen gibt es nicht viel zu sagen. Dank des hohen Vorfertigungsgrades gibt es wenig zu tun. Folie drauf, Ruder mit Scharnierband angeschlagen, Anlenkungen verpasst, noch ein paar Kleinigkeiten und fertig.
Den Rumpf mit Autolack lackiert, einige Aufkleber drauf ( diese lagen dem Bausatz bei, normalerweise mache ich die Dinger selber. Selbstklebefolie in den PC-Drucker, gewünschte Schrift oder Ähnliches gespiegelt auf die Rückseite gedruckt und mit einem scharfen Messer ausgeschnitten, fertig.). Jetzt geht's an das Auswiegen. Hm, da muss doch einiges an Blei in die Nase. Rumpf in ein Wasserbad gelegt, die benötigte Bleimenge ermittelt, den Schmelzpunkt des Bleies mittels Brenner anvisiert und ausgießen. Wehe wenn der Rumpf an dieser Stelle nicht im Wasser schwimmt!. Die Feineinstellung erfolgt mit 5 bzw. 10 Gramm Bleigewichten nach den ersten Flügen.
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Fliegen: Tja da war es wieder, das Problem eines Schlepppiloten. Wer schleppt den Schlepppiloten?. Keine alte S.., aber es wurde doch noch ein Opfer erspäht und es ging los. Anrollen, abheben, zieht nach rechts, nachtrimmen, jetzt passt es. Nach der Landung wurde zumindest in Sachen Schwerpunkt mit etwas Blei nachgeholfen. Aber da war immer noch der Rechtszug. Dieses Problem wird auf dem Flugplatz nicht mehr gelöst werden, soviel steht fest. Noch mal hoch, die Flugeigenschaften waren durch die Bleizugabe deutlich besser. Logischerweise waren die Ursachen für den Rechtszug immer noch da. Zu Hause nochmals die EWD der beiden Flächen überprüft stellte sich ein kleiner Verzug der rechten Fläche heraus. Ab dem Querruder war die rechte Fläche verzogen. Warum? Keine Ahnung, sie wurde mit dem bewährtem Föhn in Form gebracht und seitdem funktioniert die Sache.
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Twin Astir zusammen mit DG 600
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Kurzum: Die Grob ist lediglich optisch, mit den geknickten Ansteckflächen im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig. Im zweiten Moment macht es Spaß, sie zu fliegen. Im dritten .. gibt man sie nicht mehr her und schwört auf die Ansteckflächen. Einfach ein herrliches Modell. Profilwahl, Ausführung, Leistung und Flugbild sprechen absolut für dieses Flugzeug. Die relativ große Flächentiefe mit dem verwendeten Profil sorgt für den Rest.
Ohne die geknickten Ansteckflächen wurde das Modell noch nicht geflogen. Warum? Der Schlepppilot ist froh, wenn er überhaupt mal einen Segler in die Luft bekommt. Dafür halten seine Segler ewig, haben kaum Kratzer, nur die Folie vergilbt mit der Zeit.
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